Auf der Fahrt zum Ovamboland sollte ein Abstecher zu den Ruacana Falls nicht fehlen. Hier ergießt sich der Kunene in einer Vielzahl von Einzelströmen in eine 700 Meter breite und 120 Meter tiefe Schlucht.
Auf dem Weg in die Etoscha Pfanne lohnt sich ein Zwischenhalt und eventuell eine Übernachtung in Ondangwa.
Ondangwa ist die zweitgrößte Stadt in Namibia (nach Windhoek) und hat 21.000 Einwohner. Der Ort besitzt neben Hotels, Banken sowie schulischen und medizinischen Einrichtungen auch eine Polizeistation, einen Flughafen und eine Bahnstation.
Etoscha ist weiter vorne bereits beschrieben. Hier sollte man sich mindestens drei Tage Zeit nehmen, um auch nur einigermaßen den Wildreichtum aufnehmen zu können.
Opuwo – Epupa Falls
Nach einer Übernachtung in Opuwo geht es nach Norden zu den Epupa Wasserfällen.
Für die ca. 3-stündige Fahrt ist zwar nicht zwingend ein Allrad-Fahrzeug notwendig, aber eine größere Bodenfreiheit ist von Vorteil. Vor den eigentlichen Wasserfällen gibt es Aussichtspunkte, die einen herrlichen Ausblick auf die Wasserfälle bieten.
Es gibt inzwischen sehr gute Campingplätze, die von einfach bis komfortabel alle Wünsche berücksichtigen. Das Restaurant ist durchaus akzeptabel.
Epupa Falls – Marienfluss
Das Marienfluss Tal gehört zu den schönsten Landschaften im Norden Namibias. Auf einer Sandpiste fährt man durch ein Tal, das immer wieder rechts und links der „Pad“ von Springbock-Herden und Oryx Antilopen eskortiert wird.
Schließlich schaut man von hoch oben auf das paradiesische Flusstal hinunter. Jetzt kommt allerdings der Van-Zyl’s-Pass. Schon die Zufahrtspisten zum Pass ist sehr rau, und die Schwierigkeiten sind nicht zu unterschätzen.
Der eigentliche Pass ist zwar nur wenige Kilometer lang, man kann die extrem steile, aus grobem und scharfkantigem Geröll bestehende Felstreppe jedoch nur im Schneckentempo hinunter kriechen, wofür man mehrere Stunden einplanen muss.
Zu bedenken ist auch, dass weit und breit keine Hilfe zu erwarten ist, sollte man sich eine Panne einhandeln.
Hat man es dann geschafft, wird die anschließende Fahrt durch das Marienfluss Tal zu einem reinen Genuss, ebenso die Ankunft am Kunene Fluss.
Schließlich erreicht man das Okarohombo Camp, das von der lokalen Himba Kommune betrieben wird. Hier kann man herrlich verweilen und entspannen.